Freitag, 5. Mai 2017 von Birgit Kaufhold

Forderung nach einer Gesamtschule in Kolkwitz

Weitererzählen:




Als Mutter von 2 Kindern und sachkundige Bürgerin im Spremberger Bildungsausschuss kenne ich die Schulprobleme in unserer Region. Mir ist bewusst, dass die Schule vor allem die individuellen Ausgangs-voraussetzungen sowie die jeweilige Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler aufgreifen und entwickeln muss.

Dazu gehört auch die Schulortnähe als eine wichtige Voraussetzung. Eltern-und Bürgerinitiativen haben immer wieder Druck auf die politischen und kommunalen Gremien ausgeübt. Inzwischen mussten auch von den Verwaltungen in Cottbus und im Spree-Neiße Kreis Fehlentwicklungen und  Mängel bei der Erarbeitung der Analysen für die Schulentwicklungskonzeptionen 2017 -2022 eingestanden werden.Lösungsansätze, die über den Tellerrand der Kommunen hinaus gehen, wurden jedoch nicht angeboten. Einzig die Fraktion der Partei DIE LINKE im Spree-Neiße-Kreis hatte zur Kreistagssitzung am 26.04.2017 einen Beschlussantrag zur Schulentwicklung eingereicht. Er trägt vor allem den Wünschen und Hoffnungen der Eltern aus Kolkwitz, Drebkau, Welzow, Spremberg, Cottbus (Ströbitz) und Burg (Spreewald) zum Schuljahresbeginn 2018 Rechnung.Die Mehrheit der Abgeordneten anderer Fraktionen war in ihrem Denken an diesem Tag einfach noch nicht soweit. Deshalb wurde der Antrag an diesem Tag nicht angenommen, sondern in den Bildungsausschuss verwiesen.Ich unterstütze die Idee einer weiteren Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe. Damit können die Bildungschancen vieler Kinder im Wahlkreis 64 verbessert werden. Im Bundestagswahlprogramm der LINKEN steht: „Für alle ist genug da, wenn alle genug beisteuern. Wir wollen eine Vermögen­steuer von 5 Prozent ab der zweiten Milli­on Euro Vermögen einführen. Wir inves­tieren in gute Schulen, Kitas und Krankenhäuser.“




Weitererzählen: